Rheumatische Wirbelsäulenerkrankung

Rheumatische Wirbelsäulenerkrankungen

Rheumatische Wirbelsäulenerkrankungen

 

Rheumatische Wirbelsäulenerkrankung (BECHTEREW`sche Krankheit)
Diese Erkrankung ist dadurch charakterisiert, daß die beweglichen Elemente
der Wirbelsäule im Laufe der Jahre zunehmend versteifen und schließlich verknöchern.

Man spricht dann von einer "Bambusstabwirbelsäule"


Morbus Bechterew



Bei einem gesunden Menschen ist die Wirbelsäule dank der Bandscheiben
und der S-Form elastisch; sie kann Stösse und Erschütterungen beim
Gehen und beim Springen gut abfedern.

 

Beim Morbus-Bechterew-Patienten sind die Bandscheiben im Spätstadium verkalkt
und mit den Wirbelkörpern knöchern verbunden. Dadurch hat die Wirbelsäule ihre
Elastizität verloren; Erschütterungen werden nicht mehr abgefedert, sondern
ungedämpft nach oben weitergeleitet.

Es kommt dabei in Extremfällen zu einer so starken Verkrümmung, daß die
betroffenen Patienten nur noch auf den Boden vor sich schauen, da sie sich nicht mehr aufrichten können.



MB bei einem Mann



Der Verlauf der Krankheit ist meist chronisch und kann sich über Jahrzehnte
erstrecken. Die schubweise auftretenden akuten Entzündungen verursachen
Schmerzen. Die Betroffenen können meistens, abgesehen von den Schmerzen,
ein normales Leben führen. Die Krankheit verläuft meistens gutartig und kann
spontan in jedem Stadium zum Stillstand kommen.

Der Morbus BECHTEREW - der Name stammt von Prof. Wladimir Bechterew, einem russischen Arzt - betrifft 0,5 - 1 % der Bevölkerung und beginnt meist zwischen dem 18. und 30. Lebensjahr.

Aufgrund der Versteifung und Verkrümmung der Wirbelsäule, insbesondere der
Halswirbelsäule, haben diese Patienten nicht unerhebliche Probleme beim langen
Sitzen und Liegen. Daher sind beim Morbus-Bechterew-Patienten besondere
Anforderungen an ein behinderungsadäquates Bettsystem zu stellen.

Im Gegensatz zum Gesunden, bei dem das Liegesystem der Wirbelsäule die
Möglichkeit geben muß, seine physiologische - geschwungene Form
wiedereinzunehmen, muß es sich beim Morbus-Bechterew-Kranken den individuellen Krümmungsradien der versteiften Halswirbelsäule anpassen.

Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Kopfkissen zu. Es sollte nicht nur
die richtigen Materialeigenschaften aufweisen, sondern auch in seiner Dicke
variabel sein.

Das BRW-Schlafsystem ermöglicht auf Grund des speziellen
thermoelastischen Materials in Kombination mit der polypyramidalen
Öberflächengestaltung eine angenehme, druckentlastende Anpassung
der Körperkonturen an die Liegefläche.